über mich

wie ich zum brauen gekommen bin....

In meiner Familie war es üblich viele Lebensmittel selbst herzustellen, z.B. Käse, Likör, Schnaps und Cider. Da war es nur eine Frage der Zeit, wann das Bierbrauen an die Reihe kommen würde.

 

 

Inspiriert von einem Hobbybrauer Buch, das ich von meiner Frau zum 30. Geburtstag bekam, begann dann die übliche Hobbybrauerkarriere. Am Anfang braute ich obergärige Biere wie Pale Ales, India Pale Ales, und Weizen, aber erst die schwieriger zu brauenden untergärigen Biere weckten meinen Ehrgeiz.

 

 

Die ersten Sude waren noch mit Rührpaddel und Thermometer. Dann kam ein selbst gebautes Rührwerk dazu und kurz darauf eine Siemens LOGO zur Steuerung der Rasten.

 

 

 

Gekocht wurde in einem 30l Edelstahltopf. Beheizt wurde die Pfanne mit einem Benzinvergaserbrenner der Schweizer Armee.

 

 

 

Die nächste Ausbaustufe kam im Oktober 2014. Es wurde eine Hendi-Platte angeschafft und der passende Amihopfen Topf mit 47l. Als Pfanne diente ein 100l Topf von Polsinelli.

 

Danach wurde der Benzinvergaserbrenner durch einen "Banjo-Burner" mit 40 KW ersetzt und der "Gär- und Reifekeller" ausgebaut.

 

 

 

Da ich von Beruf Prozessingenieur (bei einem großen Sportartikelhersteller) bin, machte mir der weitere Ausbau, den man unter dem Reiter Brauerei verfolgen kann, genau so viel Spaß, wie das Brauen selbst.

 

 

 

Letzten Endes ist es mein Ziel das perfekte fränkische Helle Bier zu brauen, ein Bier das zur Vesper (Brotzeit) und zum Schäuferle passt und von dem man auch mal etwas mehr trinken kann.